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„Fürther Gespräch“ am 19. Oktober 2009

Prof. Dr. h.c. Roland Berger: "Die Bedeutung werteorientierter Unternehmensführung in der Sozialen Marktwirtschaft"

Zu dieser Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Roland Berger konnte die Vorsitzende Evi Kurz mehr als 300 Gäste begrüßen.

In den vergangenen Jahren haben manche Unternehmensführer einseitig Gewinn- und Renditeziele angestrebt und kaum noch wahrgenommen, welche Verantwortung sie gegenüber Mitarbeitern, der Allgemeinheit und der Umwelt tragen. Viele Menschen fürchten, dass sich diese Tendenz zunehmend verstärkt.

Ludwig Erhard wusste, dass Wettbewerbsdruck und Zwang zu Rationalisierung und Rentabilität die Unternehmenskultur verschlechtern und moralische Standards untergraben können. Er hat häufig an die Verantwortung von Unternehmern appelliert und die Wirtschaftsführer an ihre weit über das Wirtschaftliche hinausgehenden Aufgaben erinnert. 

Professor Berger hat in einem spannenden Vortrag dargelegt, inwieweit und mit welchen Folgen sich vor allem die Politik von den Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft losgesagt hat und welche gesellschaftlichen Auswirkungen das hatte.

Er hat betont, dass die meisten Führungskräfte in der Wirtschaft sich nach wie vor ihrer gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung bewusst sind, dass sie als Vorbilder wirken wollen und nach Möglichkeiten suchen, wirtschaftlichen Erfolg durch wertorientiertes Verhalten zu erreichen.

Evi Kurz überreichte Roland Berger eine Büste von Ludwig Erhard aus hauchfeinen Kunststoffplatten, eine Originalabbildung der Fürther Ludwig-Erhard-Büste, geschaffen von der Firma Ideen in Plexiglas.

Frau Schmidt-Burkhardt von der Firma Lebkuchen Schmidt ließ Roland Berger, der in Nürnberg Abitur gemacht hat, eine Schatulle feinster Nürnberger Lebkuchen überreichen.

Impressionen

Ludwig Erhard Initiativkreis Fürth e.V. - Rückblick